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Quo vadis, Aida?
01.04.2022 20.00 Uhrdeutsche Synchronfassung
Quo vadis, Aida?
Regie Jasmila Zbanic Drehbuch Jasmila Zbanic Kamera Christine A. Maier Schnitt Jaroslaw Kaminski Szenenbild Hannes Salat Darsteller Jasna Djuricic, Izudin Bajrovic, Boris Ler, Dino Bajrovic, Johan Heldenbergh, Raymond Thiry, Boris Isakovic Ö/BHI/ROU/NED/D/POL/F/N/TÜR 2020 104 Minuten
 
OFFIZIELLE HOMEPAGE

Bosnien, Juli 1995. Aida (Jasna) ist Übersetzerin fur die UN in der Kleinstadt Srebrenica. Als die serbische Armee die Stadt einnimmt, gehört ihre Familie zu den Tausenden von Menschen, die im UN-Lager Schutz suchen. Als Dolmetscherin in den Verhandlungen hat Aida Zugang zu entscheidenden Informationen. Sie versucht dabei, Lügen und Wahrheiten auseinanderzuhalten, um herauszufinden, wie sie ihre Familie und ihre Mitbürgerinnen retten könnte.

QUO VADIS, AIDA? erzählt von nur wenigen dramatischen Tagen im Leben einer Frau, deren Schicksal für das einer ganzen Generation von Frauen steht, die den Krieg in Bosnien überlebt haben. Mehr als 8000 - fast ausschlieBlich männliche - Zivilisten wurden bei dem als Genozid eingestuften Massaker von Srebrenica von der serbischen Armee ermordet und in Massengräbern verscharrt. Es gilt als das schwerste Kriegsverbrechen in Europa seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Neben den grausamen Taten der Armee von Ratko Mladi wurde im Zusammenhang mit dem Massaker auch die Rolle der Vereinten Nationen scharf kritisiert. Zum 25. Mal jährte sich das Massaker von Srebrenica im Juli 2020 und bis heute erscheint es unbegreiflich, dass es vor den Augen der Staatengemeinschaft, mitten in Europa, zu einer solchen Katastrophe kommen konnte.


“Dieser Film handelt von einer Frau, die in einem von Mannern dominierten Krieg zwischen die Fronten geraten ist. Es geht um Mut, Liebe und Widerstandskraft - und auch darum, was passiert, wenn wir nicht rechtzeitig auf Warnsignale reagieren. Ich habe den Krieg in Bosnien uberlebt. An einem Tag hat man alles, und am nächsten existiert fast nichts mehr von dem, was man kennt. Nur weil wir bestimmte Dinge für unvorstellbar halten, heiBt das nicht, dass sie nicht geschehen können." Jasmila Zbanic


“Ein unvergesslicher Film .... Während die Situation sich in ein Pulverfass verwandelt, kann man den Blick kaum von der Leinwand abwenden." The Hollywood Reporter


“Zbanic inszeniert diese Situation nicht als Drama, vielmehr als hochintelligenten Thriller, der durch die Perspektive der Übersetzerin groBe Klarheit erlangt." orf.at


“Uberwältigend, erschütternd und herzzerreißend. Gespielt mit einer absolut überzeugenden Mischung aus Entschlossenheit, GroBmut und wildem mütterlichem Instinkt von der serbischen Schauspielerin Jasna Djuricic. Mit einem unglaublich bewegendem Epilog." Variety


“Ein umwerfendes, zutiefst bewegendes Drama ... ganz große Freude." FM4


  • Antalya Golden Orange Film Festival // Bester Film
  • Österreichischer Filmpreis // Beste weibliche Nebenrolle, Beste Kamera, Bestes Szenenbild
  • CinEuphoria Awards // Top Ten of the Year - International Competition
  • Días de Cine Awards // Best Foreign Actress, Best Foreign Film
  • Europäischer Filmpreis // Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin
  • Jerusalem Film Festival // Bester Internationaler Film
  • Rotterdam International Film Festival // Publikumspreis
  • Vilnius International Film Festival // Bester Spielfilm
  • Miami Film Festival // Knight Marimbas Award, Rene Rodriguez Critics Award
  • Luxembourg City Film Festival // Critics Award, Grand Prix
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